Freitag, 21. April 2017

Apple Crumble *vegan*

Ein schnelles Rezept für eine leckeres, veganes Apple Crumble. Ist ganz einfach und wahrscheinlich hast du alle Zutaten zu Hause.


Du benötigst
  • 2 - 3 große Äpfel (leicht säuerlich)
  • 150g Mehl (können auch teilweise - max. 1/3 -  durch gemahlene Nüsse oder Mandeln ersetzt werden)
  • 120g vegane Margarine
  • 100g Zucker
  • eine Prise Salz

Und so einfach geht es

Äpfel waschen, putzen und in Scheiben schneiden. In eine gefettete Backform (Springform) nebeneinander legen, dass der Boden komplett bedeckt ist.

Die Zutaten für den Teig mit einer Gabel zusammenrühren, so dass grobe Streusel entstehen. Den Streuselteig über die Apfelspalten streuen und bei 170°C im vorhegeizten Backobven auf mittlerer Schiene für 40 Minuten backen.

Für den besonderen Geschmack: einfach etwas Zimt mit dem Teig verrühren.

Bei uns ist der immer ganz schnell weg, so dass ich gleich 2 Stück auf einmal backe. Kann man mal eben so für zwischenddurch schnell backen. Nimmt gleich die dreifache Menge, kann der Apple Crumble auch gut auf dem Backblech gebacken werden. 

Lecker! 

Versuche es doch auch mal mit anderen Obssorten - Kirschen, Pflaumen, Birnen ...



Bild kommt nach ;)




Sonntag, 19. März 2017

Kleiner Sonntagspaziergang

Vorfrühlingshafter Spaziergang 

Das Wetter ist ja heute alles andere als frühlingshaft. Aber wir habe ja auch noch ein bisschen Zeit. Außerdem gibt es kein schlechtes Wetter, man kann sich ja passend anzeihen. Geregnet hat es nicht, aber es fehlte ein bisschen an Sonne.
Da ich sowieso unterwegs war, habe ich mit einen kleinen Spaziergang rund um Schloß im Schloßpark meiner schöner Heimatstadt Herten nicht nehmen lassen. Sonne wäre für die Fotos schöner gewesen um ein bisschen mehr Licht zur Verfügung zu haben. Aber nunja, es kommen ja auch noch hellere Tage ...

Ein paar Fotos habe ich mitgebracht. 


Der Weg führte mich vom Rathaus in den Schloßpark. Das erste Bild zeigt den einladenen Weg in die schöne Natur. (Rechts vom Eingang Rathaus) Zu sehen ist das Tabakhäuschen und im Hintergrund der Turm der St. Antoniuskirche Herten Mitte.






Ich suche immer nach schönen Akzenten, die die Natur setzt. Das hier mal ein Ast, dort mal ein paar paar frische Knospen oder zarte Pflanzen, die ihren weg durch den Waldboden finden. 



So auch dieses schöne Moos an einem Baumstamm. 



 Oder hier, da ist es fast noch dichter. Ich mag Moss. Es sieht bei nahem Hinsehen aus wie ein kleiner Wald.

Baumstamm bemoost im Schloßpark Herten


Das Schloß zeigt sich durch die Bäume. 

Das SWasserschloß Herten im Blick


Wegesgabelung. Wohin geht die Reise? 


 Füße in Schuhen.


Ich liebe Muster und Strukturen. Deswegen hat Baumrinde es mir besonders angetan.


Auf diesem Baumstamm wachsen Pilze.  Der Baum ist 2014 durch dem Sturm Ela gestürzt. Nun darf er hier seinen „Lebensabend" genießen und soll auf die Vergänglichkeit und die Macht des Sturmes verwiesen.


Dieser Baum fiel im Sturmtief 2014 und ist nun ein Naturdenkmal


Dieser Stamm zeigt in seiner Rinde ein Gesicht. Könnt ihr es ausmachen?
Gesicht in Baumrinde - Schloßlark Herten



Hohler Baumstumpf im Schloßpark Herten


Einsicht in den hohlen Baumstumpf gefunden im Schlßpark Herten



Diese hübsche Schnecke traf ich auf dem Rückweg. Damit sie nicht versehentlich von einem Fußgänger oder Fahrradfahrer verletzt wird, habe ich sie abseits des Wegesrandes gesetzt. 
Ich fand eine Schnecke auf dem Weg im Schloßpark Herten

Samstag, 18. März 2017

Früchte der Sinnlichkeit

Schon mit Adam und Eva ging eine Frucht in die Geschichte der Menschheit ein. Ob des verbotenen Pflückens des Apfels wurden diese aus dem Paradies vertrieben. Und sind es bis heute.
Der Apfel an sich hat verschiedene Rollen im Laufe der Jahrtausende bekommen: vom Symbol der Macht von Königen bis zum Logo eines Computergiganten. “An Apple a day keeps the Doctor away” wägt er uns in die vermeintliche Sicherheit gesund zu leben.

Mit Julia Roberts in Pretty Woman erinnerte man uns an die Sinnlichkeit der Erdbeere. Wolllüstig-unschuldig steckte sie sich die rote Frucht in ihren hübschen Mund. Der anschließenden Zahnpflege wegen wurde sie zu Unrecht des Drogenkonsums verdächtigt.

Die sinnlichste aller Früchte ist jedoch die Himbeere. Sie ist eine Pflanzenart aus der Untergattung Idaeobatus in der Gattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Eine Rose sozusagen.

Himbeeren sind samtig-weich von ihrer Beschaffenheit. Rot von ihrer Farbe. Aber nicht irgendein Rot. Nicht zu dunkel, nicht ins Weinrot gehend. Nicht zu hell um versehentlich mit Rosa verwechselt zu werden. Perfekt in der Mitte - eben ein himmlisches Himbeerrot. Dezent, aber durchaus merkbar, ihr Duft, ein Zeichen von Frische. Kleine kugelähnliche Gebilde, die dicht an dicht eine Gesamtform bilden. An einem Fruchtstängel steckend. Am Busch sanft im Wind wippend.

Himbeeren sind der Inbegriff der Sinnlichkeit. Süß und sauer zugleich. Weich und sanft. Empfindlich die zarte Frucht und mit weichen Stacheln versehen der Strauch. Weich im Geschmack, beinahe zart schmelzend im Mund. Manchmal mit tierischer Beilage.

Bei mir wohnen sie im Gefrierschrank. Zusammen mit ihren Schwestern liegt die gemeine Himbeere sicher und gut geschützt im Obstfach und wartet auf ihren Einsatz. Zum Frühstück im frischen Smoothie zusammen mit Mangostücken und Chiasamen. Ab in die Schale mit Banane und Birne zum Snack. Als Sorbet oder traumhafter Himbeercreme als Dessert. Und glücklich zu dritt im Sekt.
Gefriergetrocknet und in kleine Stücke portioniert finden Sie sich in Schokolade wieder. Manchmal neben scharfer Chilli ...

Himbeeren eignen sich für Marmelade und Fruchtleder. Aus ihnen kann man Essig machen, der Salaten und anderen Gerichten eine fruchtige Note verschafft. Himbeereis mit Sahne, ein Genuß. Aber die wohl sinnlichste aller Arten, Himbeeren zu essen, ist frisch gepflückt ab in den Mund. Bei strahlendem Sonnenschein im Gras liegend Frucht für Frucht genießen.

Himbeeren sind sogar außerordentlich intelligent. Letztens habe ich mir einen herrlichen veganen Milchshake gemacht auf dessen Schaum ich Kokosflocken verteilte. Mit einem “Ätschibätsch” versank die Himbeere, die das Ganze krönen sollte, und erinnerte mich grinsend an die Gesetze der Gravitation.

Dienstag, 14. März 2017

Ode an den Frühling

Schreibwerkstatt - Lesungen 


Heute war meine erste Lesung. Ende letzten Jahres habe ich für eine lokale Frauenzeitung 'Hertene', die im Rahmen der Frauenkulturtage herausgebracht wird, Texte geschrieben.


Unter anderem ist (m)ein Gedicht entstanden, das meine Liebe zum Frühling wiederspiegelt.
Dieses habe ich heute gelesen. Es war ein Erlebnis, wie ich es noch nie hatte.



Grünes Band

Vogelgezwitscher.
Blüten bunt.
Luft frisch.
Laune gut.

Frühling, du Wundervoller.
Erweckst die Lebensgeister.
Machst alles neu.
Und glücklich.

Frisch verliebt.
Neu entdeckt.
Lang ersehnt.
Wunderbar.

Häschen hüpft.
Kälblein springt.
Hühnchen gackert.

Blumen blühen.
Hummeln schwirren.
Schmetterlinge verzaubern
mit ihrer Farbenpracht.

Leichtigkeit.
Frische.
Sonnenschein.
Heiterkeit.

Willkommen Frühling,
mein Geliebter.


Weitere Lesung


Heute Abend dann folgt die zweite Lesung vor anderem Publikum. Dann mit anderen Texten.

Wir haben in der Gruppe schon die meisten Texte probehören dürfen und ich darf verraten, dass es recht lustig wird! Die Schreibwerkstatt richtet sich an Frauen, die gerne schreiben (möchten). Leitung und Input erfolgt durch Dagmar Hojzyk, Journalistin. Sie ist auch die Verantwortliche der Frauenzeitschrift Hertene.

Hertener Frauenkulturtage Programm 2017



Wer spontan Interesse hat, an der Lesung teilzunehmen:

Heute, 14.03.2017
19 Uhr - 22 Uhr 
Texte über Fairness und die Klamotte mit den Klamotten. Wo bleibt die Demokratie in der Mode? 
FBS Herten
3,00 Euro 
Anmeldung über die FBS Herten

Lesung der Schreibwerkstatt Frauenkulturtage Herten Programm 2017

Montag, 20. Februar 2017

Verlosung zum Design Gipfel

Design Gipfel in Essen 


Heute nur ein kurzer Link
Auf aprilliebe darf ich für euch 2 x 3 Eintrittskarten für den Design Gipfel in Essen auf Zollverein verlosen. Wer Interesse hat, darf dort gerne kommentiere und springt in den Lostopf.

Viel Glück!


Mittwoch, 15. Februar 2017

Handlettering und eine Buchrezension

Schon zu Weihnachten bekam ich von Töchterchen das Buch HANDLETTERING FOR EVERYONE von Cristina Vanko geschenkt. Ein paar Probestriche habe seit dem getätigt, ua. auf einer Tasse und zwei Tellern. Auf der Tasse ist auf jeden Fall eine Herausforderung, da die Rundungen beim Zeichnen und Beschriften beachtet werden müssen. Das kommt also erst einmal hinten an, wenn etwas mehr Übung vorhanden ist.
Die beiden Teller gefallen mir unterschiedlich. Eat mor cake finde ich schön, aber den Cupcake zu bunt :( Nicht mein Fall. Leider ist die Farbe schon eingetrocknet, so dass ich sie nicht mehr abbekomme. Oder jemand eine Idee?

Auf dem anderen Teller ist eigentlich nur ein Kätzchen, bzw. ein ziemlich fetter Katzenkopf - keine Typografie also.

Heute habe ich etwas Muße und wollte eigentlich Schritt-für-Schritt mit den Übungen aus dem Buch beginnen. Dann aber guckt man sich das Buch an, sieht sich sein Papier an, nimmt den Stift und malt und zieht Linien nach der erstbesten Vorlage im Buch! Yo. Probieren geht eben über studieren und dann hat man ein erstes eher unzufrieden stellendes Ergebnis. Die Vorlage war super.
Was ist jedoch zu allererst gelernt habe ist, wenn man mit Tinte, Filzstift o.ä. feuchtem schreibt/malt/zeichnet, dass man beim Nachziehen der Linien den noch frischen Teil verdekcen soll, damit nichts verwischt. Also schön ein Blatt Papier zur Hilfe nehmen und über die Zeichnung legen, damit die Hand keine Schlieren zieht ;)  


Handlettering - erste Arbeitsprobe von Manuela Potthast
Selbstversuch



Darum zurück zum Buch.
Es ist auf englisch, was aber verständlich ist. (Ob es das auch auf deutsch gibt, muss ich erst recherchieren ...) Die Autorin führt mir zahlreichen Beispielen durch die Themen. Klar, man will ja Ergebnisse sehen, dieses Buch lebt von Bildern.

Buch Handlettering von Cristina Vanko - eine Buchrezension von Manuela Potthast
Handlettering von Cristina Vanko

Zuerst geht sie auf die Geschichte der Typografie ein. Wie ist Schrift entstanden? Ganz kurze Überblicke mit Platz und der Aufforderung, selbst tätig zu werden. So ist z.B. „The very Beginning" von Höhlenmenschen die Rede, die (u.a.) über die Höhlenmalerei kommunizierten. Hier darf man dann illustrieren, wi eman sein letztes Mittagessen gekommen hat und wie es aussah. Hast du es gejagt, wie ein Höhlenmensch?  Die Autorin erklärt dann aber auch, warum zeichnen und nicht gleich schreiben: weil man durch das Zeichnen Leben in die Buchstaben bringt, die man (später) schreibt. Ausserdem hilft die Vorstellungskraft beim Schreiben von Buchstaben. „...so I wanted to warm up your thinking skills."




Wir reisen also durch die Geschichte, begleitet von Ägyptern, den Phöniziern, durch das Mittelalter über die ersten Druckbuchstaben aus Metall, lernen von den Römern (ja, die waren früher da), kommen ins 19te Jahrhundert und lernen, dass die Helvetica immer dabei ist ;)
Verschiedenen Schrifttypen (Schriftfamilien), deren Ursprung und Verbreitung von Anbeginn bis zum Computzerzeitalter werden in kurzen Texten udn schönen Illustrationen dargestellt. Viele Übungsaufgaben, die das Handgelenk lockern und die Kreativität fördern, sind Seite für Seite inbegriffen.

Handlettering for everyone - Ein Versprechen an sich selbst - Buchseite
Versprechen an sich selbst


Die Autorin erklärt Begriffe wie Ornamente oder Outline- und Inline-Schriften. Gibt zahlreiche Tipps, wie man Buchstaben malt. „The quick brown fox jumps ober the lazy dog." Ist eine Übungsaufgabe, Handschrift zu lernen. Nun weiß auch die werte Leserin/der werte Leser, was ein Pangram ist: Ein Satz, der alle 26 Buchstaben des Alphabets beinhaltet. Cool, der Fuchs!
Eine Seite weiter geht es darum, was Handschrift über den Charakter des Schreiber aussagt. Erklärt aber auch gleich, das Handschrift nicht Handlettering ist!
Kleine Aufmunterungen am Rande, wie „Never be afraid to show your work*
*no matter what people think." (by Nick Stokes), wunderschön illustriert, machen Mut.

Ein kleiner Exkurs in die Handschriftenanlyse aus dem Buch Handlettering for everyone
Was sagt deien Handschrift über dich aus?


Das ganze Buch ist in schwarz-weiß gehalten. das ist auch okay, denn so lenken Farben nicht von der Illustration ab.
Ich widme mich jetzt und später dem Buch und den kleinen Übungen und werde im Laufe der Zeit diesen Blogbeitrag durch weitere, erprobte Beispiele bildlich ergänzen.

***** 5 Sterne für dieses kreative Buch. wer sich für Handlettering interessiert, auch für Kreative mit Erfahrung, kann sich dieses Buch beruhigt zulegen.


So geht Schrift - Erklärungen über Überlange, Unterlänge, Punzen etc.
so geht Schrift
verschiedenen Schriftarten im Handlettering dargestellt
Schriftarten

Donnerstag, 2. Februar 2017

Berlin - eine Buchrezension und eine heimliche Liebe

Im März letzten Jahres habe ich Berlin besucht. Zuvor war ich schon einmal dort, ganz kurz, um den Umzug meines zukünftigen Ehemannes zu vollziehen. Er wohnte in einem schäbigen Teil Berlins, irgendwie direkt auf einem ehemaligen Grenzgebiet, Neubauten, von Architektur kann keine Rede sein, zumindest nicht für’s Auge. Damals fand ich Berlin häßlich, als wären alle schäbigen Teile des Ruhrgebietes zusammengefasst an einem Ort.

Im März habe ich dann mit einer Gruppe Berlin ein weiteres Mal besucht. Hier standen vor allem Sehenswürdigkeiten, politische Einrichtungen und internationale Restaurants auf dem Programm. Ich lerne einen ganz anderen Teil Berlin kennen. Wir wohnte in einem Hotel an der Friedrichstraße, kaum 400 m vom ehemaligen Check-Point Charly entfernt. Hier liegen dreckige, abgewrackte alte Häuser dicht an aufgemotzten, glamourösen Bauwerken, die noble Kaufhäuser, Restaurants, und andere Konsumhallen beherbergen. Geschichtliche Bauwerke, pompöse Neubauten für Regierung und Verwaltung - all’ das hat Berlin zu bieten.

Wir fuhren kreuz und quer durch die Stadt, sahen elendige Sozialwohngebiete und hochmütige Prollbauten. Soetwas hatte ich zuvor nur in Rom gesehen. Ähnlich und doch ganz anderes.

Freitag, 27. Januar 2017

Re-Design

Mit den tolle Rahmen des schwedischen Möbelriesen kann man tolle, kreative Sachen machen. Ein Rahmen in weiß wurde von mir schon vor einiger Zeit mit einem Sinn-Spruch veredelt - weiß-in-weiß.
Hierzu habe ich einfach auf die Glasscheibe ein von mit gestaltetes und geschnittenes Wandtattoo angebracht.

Der Rahmen hing im Laden, nach dem Umzug aber soll er eine neue Verwendung finden.
Weiß ist immernoch die bevorzugte Farbe, aber ein bisschen Abwechslung soll doch für Kurzweil sorgen ...
Gedacht, getan. Einfach eine schöne Mustertapete passend geschnitten, auf den Sperrholzrücken geklebt, dass es schön flach anliegend ist, und tadaaaa! - Fertig!



Passt prima zur neuen Tapete in Türkis :) Und das Holzdesign sorgt für ein bisschen Zerstreuung und lockert das Bild auf.